Yoga abseits der Matte- Achtsamkeit und Dankbarkeit als Anker in unruhigen Zeiten
- marleneklehm
- 10. Feb. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Als soziale Wesen sind wir ständig in Kontakt mit andern Menschen, deren Meinungen, Schwingungen oder Launen, Erzählungen, Wertungen und Bedürfnissen. Als empathischen und mitfühlender Menschen kann es sein, dass wir diese "fremden" Schwingungen übernehmen, ohne dass wir darüber nachgedacht haben und sie ebenfalls zu unserer eigenen machen. Bei mir passiert das meist unBEWUSST. Es ist nicht leicht hier bewusst eine Abgrenzung zu schaffen, bei den eigenen Bedürfnissen zu bleiben und unbeeinflusst zu bleiben. Sicherlich gibt es gefestigte Menschen, die ganz wunderbar die gesetzten Grenzen beibehalten und dafür einstehen können. „Für empathische Menschen können emotionale Reaktionen auf eine gesetzte Grenze manchmal schwer auszuhalten sein.“ (Reichard,2022,S. 73). Wie kann ich BEWUSST bei mir, meiner Stimmung und bei meiner Mitte bleiben?
Dankbarkeit kultivieren und für das was bereits da ist empfänglich und dankbar sein.
Alltägliche Tätigkeiten in einen langsamen Tempo durchführen und auf genau diese Tätigkeit fokussiert sein, ganz ohne eine Absicht.
„Stressreaktionen auf kleine Reize erzählen von körperlich, psychischen und emotionalen Grenzüberschreitungen, die das Nervensystem nachhaltig dysreguliert haben“ (Keller et al,2022, S. 367). Das Stressempfinden ist erhöht, sobald das Nervensystem dysreguliert ist. Die für mich leichteste Methode um mein Nervensystem zu regulieren ist das extreme runterfahren des Tempos und das kurze Beobachten des Atmens. Beim langsamen gehen die Aufmerksamkeit auf die Fußsohlen lenken und Zeit nehmen. Ich erlaube mir Zeit zunehmen. Das funktieniert auch bei anderen Alltagstätigkeiten wie bspw. Händewaschen, Trinken, Essen, Anstehen....usw.
Regulierend ist ein langsamer, achtsamer und liebevolle Umgang mit uns selbst und weiterführend auch mir unseren Mitmenschen.
Keller:


Kommentare